Veranstaltungen im Jahresablauf

Januar

Jahreshauptversammlung - Montag, 15. Januar 2018, 18.00 Uhr

im Sportheim Wenden, Hauptstr. 46b, 38110 BS-Wenden

Februar

Bürgertreff - Sonntag, 4. Februar 2018, 11:30 Uhr

im Best Western Hotel Braunschweig Seminarius, Hauptstr. 48b

mit Referat Werner Denneberg (UV Schunter): Renaturierung der Schunter von1994 bis 2017 - Zurück zur Natur: Die Schunter im neuen Gewand

(Kosten: 10 € für das gemeinsame Essen - Anmeldung erforderlich!)

Besichtigung der Frickenmühle - Sonntag, 25. Februar 2018, 11:15 Uhr.

(Anmeldung erforderlich bei G. Schwarzl, Tel. 05307/1502)

März

„Musik und Tanz“ - Sonntag, 11. März 2018, 14:30 Uhr  im Best Western Hotel Braunschweig Seminarius bei Kaffee und Kuchen – mit kultureller Einlage zu Beginn durch Rudolf Markgräfe und Egbert Nolte zum alten Thuner Schulhaus (Kosten: 10,50 €, Anmeldung erforderlich!)

 

Osterfeuer in Wenden - Samstag, 31. März 2018, hinter dem Sportplatuz des FC Wenden - ca. 19 Uhr (bei Einbruch der Dunkelheit) - Teilnahme empfohlen

April/Mai

Osterfeuer in Thune und Harxbüttel - Sonntag, 1. April 2018 - ca. 19 Uhr (bei Einbruch der Dunkelheit) - Teilnahme empfohlen.

 

Komödie am Altstadtmarkt - Sonntag, 8. April 1018, 16.30 Uhr, „Die wollen nur spielen“ – von und mit Jürgen von der Lippe (Anmeldung erforderlich!)

Maibaumaufstellung in Harxbüttel - Dienstag, 1. Mai 2018, 11 Uhr - Teilnahme empfohlen.

Juni 48. Wendener Volksfest, 15. - 17. Juni 2018

mit Beiträgen aller Vereine u.a. beim Senioren- und Kindernachmittag.

Programm-Plakat ab Anfang Juni unter: www.wenden-online.de

oder ausführlich im Schunter-Kurier Nr. 109 (Anf. Juni 2018): Schunter-Kurier

August

"Unsere Wendener Kirche" - Vortrag von Pfarrer Tillmann Mischke - Dienstag, 21. August 2018, 16.30 Uhr im Gemeindehaus, Im Winkel 4/5

September Besuch im Herzog-AntonUlrich-Museum - Sonntag, 9. September 2018 - Näheres wird noch bekannt gegeben.
November

Kulturfrühstück - Sonntag, 4. November 2018, 11:15 Uhr

Ort und Thema werden noch bekannt gegeben.

 

Volkstrauertag - Sonntag, 18. November 2018 mit Kranzniederlegungen in Wenden (11 Uhr) und Thune (11.30 Uhr) an den Ehrenmalen - Teilnahme empfohlen.

Dezember Weihnachtsmärkte in Wenden (Samstag, 1. Dezember 2018) und Thune (Samstag, 8. Dezember 2018) -  jeweils ca. ab 14 Uhr - Teilnahme empfohlen.

Berichte, Bilder, Protokolle

Geschichte der Firma Perschmann - Justus Perschmann berichtete

Ein spannender Nachmittag für 66 Besucher, die sich im Raum Venedig/Florenz des Best Western Hotels Braunschweig Seminarius eingefunden hatten, sozusagen vis-a-vis zum "Perschmann-Campus" in Wenden: Justus Perschmann - in 5. Generation in der Firmenleitung - erzählte die abwechslungsreiche und wechselvolle Geschichte von der Firmengründung 1866 am Hagenmarkt bis zum 150-jährigen Jubiläum 2016 am neuen Standort in Wenden. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, als nach dem gemütlichen Kaffeetrinken mit leckerem Kuchen der Vortrag begann. Justus Perschmann gelang es, seine Zuhörer zu fesseln, und er klang absolut authentisch, als er von der "Lust auf Firma" und von seinen Mitarbeitern - den "Perschmännern" - wie von einer großen Familie sprach: Ein Familienunternehmen mit Tradition und Verpflichtung - Teil unserer Kultur! Ein Filmausblick in die Zukunft rundete den Vortrag ab: Es bleibt spannend! Die Vorsitzende Heidemarie Mundlos dankte ihm herzlich, und der lange Beifall zeigte sehr deutlich, wie gut es allen gefallen hatte.         

Broschüre zum 35-jährigen Bestehen des Kulturvereins

Zum 21. Mal fand in Wenden der Bürgertreff des Kulturvereins Wenden-Thune-Harxbüttel e.V. statt.  Diesmal stand er ganz im Zeichen der Vorstellung einer Broschüre, die der Verein zum 35-jährigen Gründungsjubiläum  herausgegeben hat. Verfasst wurde sie von Prof. Dr. Gerd Biegel gemeinsam mit Björn Isbrecht und Eike Kuthe vom Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte, wobei auf  Honorare und Beteiligung an den Kosten verzichtet wurde – herzlichen Dank!

 

Der Titel „Kommunale Integration – Vom Dorf zum Stadtteil“ drückt treffend aus, wie die Geschichte der drei Orte im Braunschweiger Stadtbezirk 323 in den letzten gut 40 Jahren verlaufen ist. 1974 kamen die drei Dörfer aus den alten Landkreisen Braunschweig und Gifhorn im Rahmen der stark umstrittenen Gebietsreform zur Stadt Braunschweig. Sieben Jahre später entstand daraus der Stadtbezirk 414 (heute:  323) Wenden-Thune-Harxbüttel. Kurz darauf (1982) wurde der Kulturverein gegründet und setzte sich als Vereinszweck „die  Pflege und Erforschung, die Sammlung und Dokumentation sowie die öffentliche Darstellung der geschichtlichen Entwicklung der Orte Wenden, Thune und Harxbüttel.“ Damit verbunden war sowohl die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit als auch mit der gegenwärtigen Situation.

 

Was könnte besser zu diesem zwar kleinen, aber immerhin rund eine Generation umfassenden Jubiläum passen, als den – nicht immer einfachen – Weg vom Dorf zum Stadtteil nachzuzeichnen und zu bewerten.  Dies ist Prof. Biegel und seinen Mitarbeitern vortrefflich gelungen.

Für den leider noch erkrankten Chef des Instituts an der TU Braunschweig sprang Eike Kuthe am Sonntag, dem 5.2.2017, im Best Western Hotel Braunschweig Seminarius ein und trug die wichtigsten Gedanken – illustriert mit Fotos und Beispielen – vor den über 80 Besuchern vor. Sein Fazit: „Es ist zusammengewachsen, was zusammen gehört.“ Der starke Beifall am Schluss galt nicht nur ihm, sondern natürlich auch seinem Mitautor Björn Isbrecht und dem federführenden Gerd Biegel, dem mit einer großen Karte von allen Gästen gute Besserung gewünscht wurde.      

Die 64-seitige Broschüre ist bei der 1. Vorsitzenden des Kulturvereins Heidemarie Mundlos (Tel.: 05307/91030, Fax: 05307/91031, E-Mail: info@kulturverein1982.de) gegen eine Schutzgebühr von 6,00 € erhältlich, die der Arbeit des Kulturvereins zugute kommen.

 

Spende für Wendener Kita „Sternschnuppe“

Für den Kulturverein hatte Vorsitzende Heidemarie Mundlos am 23. Oktober 2016 zu Musik&Tanz ins EHM Hotel  Seminarius in Wenden eingeladen. Die über 60 Gäste konnten sich an flotter Disco-Musik, Kaffee und Ku­chen erfreuen und erlebten eine launige Drehorgeleinlage von Günter Weißert.

Zu einer Tombola an diesem Nachmittag hatte  Edeltraud Schmidt so viele Preise gesammelt, dass niemand ohne einen Preis nach Hause gehen musste. Der Erlös in Höhe von 200,10 €  wurde am nächsten Tag der Leiterin des ev. Kindergartens Wenden, Frau Gabriele Senf (Bildmitte) über­ge­ben.

So wird die An­schaf­fung von zwei Action-Po­nys (Inliner) un­­ter­­stützt, mit denen sich die Kinder wie „ech­te“ Reiter be­we­gen kön­nen. Zusätz­lich wurden  20 kg Mehl von der Mühle Rü­ningen für die Weih­­nachts­bäckerei über­reicht. Die Freu­de war riesengroß!

Ein herzlicher Dank der Vor­sit­zenden des Kulturvereins Hei­de­marie Mund­los geht – auch im Namen des Kin­dergartens Wenden – an alle Spender der Tombola-Preise, an Edeltraud Schmidt (rechts im Bild)  für ihren Einsatz und an die Käufer der Tombola-Lose. 

 Besichtigung der Burg Brome

Der Kulturverein Wenden-Thune-Harxbüttel hatte für den 17. Mai 2015 zum Sonntagsausflug nach Brome einge­laden, um die seit einem halben Jahr renovierte Museums­burg zu besichtigen. Schrift- und Kassenführerin Iris Usdowski hatte alles perfekt organisiert – sogar Hin- und Rückfahrt im Bus „über die Dörfer“ wurde zum Erlebnis und dauerte auch nicht länger als über die A2 und A39. 

Da Museumstag war, zahlte man keinen Eintritt und erlebte viele Vorführungen, wie z. B. das Webhandwerk  und die Märchenstunde in der Web- und Spinnstube. Unter dem Motto "Altes Handwerk neu erleben" konnte man nun nach Herzenslust Tischlerei und Schuhmacherei, Schneiderei und Schmiede, Küche und Garten erkunden oder eine Turmbesteigung machen. Dann gab es „Kaffee und Kuchen satt“ im Tonnengewölbe – und am Bus einen Verdauungstrunk. hm

Besichtigung des DLR-Standortes Braunschweig

Als Prof. Dr. Joachim Block (Leiter der DLR-Standorte Braun­schweig, Göttingen und Trauen) im Februar 2013 beim Bürgertreff über die Geschichte der Luftfahrt in Braunschweig berichtete, lud er den Kultur­ver­ein zu einer Besichtigung ins DLR ein. 

So trafen sich am 20. Juni 2014 fast 50 Mitglieder und Gäste des Kulturvereins Wenden-Thune-Harxbüttel am Tor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raum­fahrt und wurden von Frau Lisanne-Patricia Riecher freundlich in Empfang genommen. Nach der Begrüßung im Her­mann-Blenk-Saal und einem Informationsfilm wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, die zeitversetzt das Institut für Flug­füh­rung mit dem Towersimulator und die große Flug­zeug­halle mit der Einrichtung der Flug­expe­rimente besichtigten.

Dass es in dieser faszinierenden Forschungswelt noch viel mehr zu sehen und zu erfahren gibt, wurde allen klar. Immerhin arbeiten hier fast 1200 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über einem Dutzend Instituten und Einrichtungen. So waren wir froh, in rund zwei Stunden wenigstens einen kleinen Einblick gewin­nen zu können, und danken nochmals ganz herzlich allen Beteiligten des DLR für die Geduld und Freundlichkeit, mit der sie uns während der Führung begleitet haben. 

 

(Bericht aus dem Schunter-Kurier 94 / September 2014, Fotos: B. Mundlos)

 

Eine Reise in die Welt des dörflichen Aberglaubens ... - Juni 2014

… hatte der Kulturverein Wenden-Thune-Harxbüttel gemeinsam mit der Bücherei Wenden versprochen – und gehalten. Jedenfalls verstanden es Martina Jungebluth und Dr. Uwe Day als Vortragende dieser inszenierten Lesung, die Zuhörer und -schauer in ihren Bann zu schlagen, und manch einem dürfte es auch ein wenig gegruselt haben, wenn im halbdunklen Raum zum Surren eines mitgebrachten Spinnrades schaurige Geschichten zu hören waren. Diese stammten zum Teil direkt aus unseren Dörfern, aber auch aus dem ganzen Braunschweiger Land, z. B. vom „Huckauf“, der manchem Wan­derer zur unerträglichen Last wurde. Doch auch Vergnügliches und Nachdenkenswertes  hatten die beiden zu bieten. Nora Schwarzl (Bücherei) und Heide­marie Mundlos (Kulturverein) dankten für diese schaurig-schöne Lesung und wünschten allen Gästen einen sicheren und „unbeschwerten“(;-) Heimweg.     

Ganz vorn (von links): Nora Schwarzl, Dr. Uwe Day und Martina Jungebluth

(Foto: B.Mundlos)

 

Berlinfahrt des Kulturvereins - 30. Mai 2014

 

„Am 30. Mai ist der Weltuntergang?“ Denkste! Da fahren wir nach Berlin zum Reichstag. „Abfahrt 10 Uhr“ stand im Programm - ziemlich spät, doch es ging nicht anders, denn der Besuch im Deutschen Bundestag war erst für 16 Uhr vorgesehen.

Da aber bekanntlich „der Weg das Ziel ist“, hatte Vorsitzende Heidemarie Mundlos für die Fahrt ein zünftiges Frühstück vorgesehen. Es gab selbst­gebackenen Kuchen, Brezeln, Würst­chen, Bouletten, Käse – und unser  „Ulli“-Fah­rer Herr Rieseberg hielt Kaf­fee und andere Getränke bereit.

Diese Stärkung musste auch einige Zeit vorhalten, denn um 13.30 Uhr ging es ins „DDR-Museum“ in der Karl-Liebknecht-Straße.

Der Trabbi-Fahrsimulator war leider dicht umlagert, doch es gab noch viel mehr zu sehen, z. B. eine Stasi-Arrestzelle und ganz viel zum Anfassen und Mitmachen. 

Dann ging´s zum Reichstag, wo wir einen sehr informativen und kurzweili­gen Tribünen­besuch mit Herrn Dr. Roland Wirth erlebten, der bei einem melodischen Ständchen eines Ge­sang­vereins aus dem Schwarzwald aus­klang.

Nachdem Herr Ronny Rich­ter uns den Wochenablauf eines Ab­geordneten erklärt hatte, wurden wir „be­fördert“, nämlich zur Dachter­rasse.  

Abends erhielten wir im Paul-Löbe-Haus als Wegzehrung eine wohl­schmeckende Kartof­felsuppe – na? Natür­lich mit Bouletten! Die Rückfahrt gestaltete der Busfahrer abwechs­lungsreich, nämlich mit einem Abstecher zum Olympiastadion und über die Havel.

Gegen 23 Uhr war Wenden erreicht und alle gingen bzw. fuhren mit vielen positiven Eindrücken einer gelunge­nen Fahrt - auch wettermäßig - nach Hause. „Sehn´se, det war Berlin – eene Stadt, die sich jewaschen hat. Berlin is eene Reise wert.“          

(Bericht aus dem Schunter-Kurier, Fotos: B. Mundlos) 

 

Bürgertreff - 04. Februar 2014

 

Als 1997 der Bürgertreff auf eine Idee unseres unvergessenen Milo von Bismarck hin - in Absprache mit dem Kulturverein - ins Leben gerufen wur­de, glaubte der damalige Vorsitzende Günter Diestelmann noch nicht, dass diese Veranstaltung so ein Publi­kums­magnet werden könnte.

 

17 Jahre später, am 4. Februar 2014, be­grüßte Vorsit­zen­de Heidemarie Mund­los den Vor­steher des Abwas­ser­­­verbandes Braun­schweig, Wolf­gang Sehrt, als Ehrengast zum Thema „Die Geschichte des Abwas­serverbandes Braun­schweig“. Das hör­te sich schon mal nicht „trocken“ an und wurde – untermalt von vielen Bild­eindrücken – ein wirklich fes­selnder Vortrag für die Besucher. 

Der Abwasserverband Braunschweig arbeitet nach dem Braunschweiger Modell, das einzigartig in Deutschland ist. Seit 1894 ist der Verband tätig, bereitet das Abwasser der Stadt zum Wohle der Menschen auf und führt es heute nach modernen Gesichts­punkten mit der Bioenergie des Landes zu einem Energiekreislauf zu­sammen. Wasser ist ein wertvolles und schützens­wertes Gut und hat von jeher auf die Entstehung von Sied­lungen und damit auf das kulturelle Leben Einfluss gehabt. 

 

Es blieb wieder Zeit zum Meinungs­aus­tausch bei Würstchen und Ge­tränken. Den Ausklang bildeten Kaf­fee und selbstgebackener Kuchen – auch Tradition beim Bürgertreff.

Kein Wasser! Als klei­nen Dank für sein exzellentes Referat überreichte Heidemarie Mundlos eine Flasche „Südtiroler Lagrein“ aus dem Weingut Niklas (Kaltern/Südtirol) an Wolfgang Sehrt. 

 

(Fotos: B. Mundlos)